Dipl.- Ökonom Werner Koch führte durch Deutschlands stärkstes 3D-Netzwerk im Gründer- und Technologiezentrum in Solingen. An verschiedenen Druckern konnten die UFH-Teilnehmerinnen die Entstehung von Werkstücken mitverfolgen.

3D-Technologien verändern rasant unsere Welt! Eine gewaltige Zahl neuer Produkte, Varianten und Geschäftsmodelle können bereits jetzt und in Zukunft verstärkt mit Nachhaltigkeit und geringen Kosten hohe Wettbewerbsvorteile bieten – ganz ohne Lagerhaltung. Beim 3D-Druck Verfahren finden physikalische oder chemische Härtungs- oder Schmelzprozesse statt. Typische Materialien sind Kunststoffe, Kunstharze, Keramiken und Metalle. Dass Adidas bereits individuelle Laufschuhe per 3D herstellt war den meisten bekannt, dass aber auch komplette Motorräder und Autos per Druck entstehen können erstaunte dann doch! Eine Internet-Plattform mit Standorten von 3D-Druckern ermöglicht im Bedarfsfall den Kontakt, um selbst ganz spezielle Ersatzteile von z.B. Oldtimern nachzudrucken, sofern das Teil als Scan-Datei, die Software und der passende Drucker vorhanden sind. Wie einfach heute alles ist, beweist ein Smartphone mit Scan-Funktion.

Hier kann z.B. der Kopf eines Menschen gescannt werden und mit einer App ist es dann möglich, z.B. für den Friseurbereich, neue Styles für die Kunden zu testen.

Fazit: Mensch muss sich umstellen – mehr „um die Ecke“ denken – Synergien eingehen und von Netzwerke profitieren. (JM)